Christian Dürr besucht das Willms

Am vergangenen Dienstag besuchte der FDP-Politiker Christian Dürr das Willms-Gymnasium. Grund dafür war die Vorstellung des ,,Makerspace“ und die zukünftigen Digitalisierungspläne der Schule.

Was ist ein Makerspace?

Ein Makerspace ist eine neue Form eines Mini-Labors, welches der Schule ermöglicht fächerverzahnend (Informatik, Mathematik, Chemie, Biologie, Kunst, Politik etc.) den Unterricht entdeckerisch und forschend zu gestalten. Die SchülerInnen können dort auch einmieten und die Ressourcen nutzen.

Neben der Anschaffung eines 3-D-Druckers ( Kostenpunkt 12.000 € – Spende des Fördervereins), zahlreichen Lego-Robotern, digitalen Thermometern wird der Makerspace neue Formen des Unterrichtens ermöglichen.

Foto:Marie Renken

Diese digitalen Thermometer (Kostenpunkt 80 € pro Stück) sollen das leidige Aufschreiben und Auswerten wissenschaftlicher Versuche erleichtern. Die Thermometer werden per “Bluetooth“ mit dem Smartphone und der dazugehörigen App verbunden und zeigen dort die Messwerte in Echtzeit an. Auf Knopfdruck können die Daten an einen Server gesendet und gespeichert werden, sodass man sie auf jedem Gerät abrufen kann.

Warum 12.000 € für einen 3-D-Drucker ?

Die eine oder der andere wird sich vermutlich die Frage gestellt haben : “ Wofür brauchen wir den 3-D-Drucker überhaupt und warum kostet er so viel?“. So auch Chrisian Dürr.

Die Frage des Preises ist relativ einfach zu erklären; der 3-D-Drucker stellt keine Gefahren für SchülerInnen und Lehrkräfte da. Aber nicht nur das, er kann auch mehrfarbig gleichzeitig drucken und weist eine hohe Qualität auf.

Foto: Marie Renken
Foto: Marie Renken

“Aber warum brauchen wir den 3-D-Drucker überhaupt?“ Diese Frage ist nicht so einfach zu beantworten, da es nicht nur eine Antwort gibt.

Der 3-D-Drucker gehört zum zukünftigen Inventar des Makerspace, welcher die Fächer miteinander verbinden soll und ein 3-D-Drucker ist eine Präsentationsmöglichkeit den komplexen Prozess eines Druckes sichtbar zumachen. Denn dort etwas “auszudrucken“ bedeutet nicht nur auf einen Knopf zu drücken, sondern es muss eine Programmierung geben und ein Design geben. Diese beiden Voraussetzungen verbindet die Fächer Kunst und Informatik und fördert die Teamfähigkeit unter den SchülerInnen. Natürlich bietet der 3-D-Drucker nun auch neue Lernformen und Lernwelten.

Die Schule bietet nun auch die Möglichkeit sich schul-intern weiterzubilden und seine eigenen Interessen zu verwirklichen.

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